Nun habt ihr es geschafft
Wir freuen uns sehr, euch exklusive Eindrücke vom Spiel “Ravensdale” präsentieren zu dürfen.

Auf eine Anfrage hin nahm unser Redakteur die Einladung der Spellbound Entertainment AG dankend an und scheute keine Strapazen, um sich das Entwickler Studio in Kehl näher anzusehen.
Nach einem freundlichen Empfang an der Rezeption im zweiten Stock des Gebäudes ging es mit Sebastian Faul dem Human Ressources Manager direkt wieder einen Stock tiefer in einen Besprechungsraum. Dort stieß auch Cay Kellinghusen der Project Manager von Ravensdale dazu. Nach einer kurzen Einführung zur Spellbound Entertainment AG, gingen wir über zu dem eigentlichen Grund meines Besuches – Ravensdale. Über das Hauptprojekt von Spellbound können wir leider nichts berichten da alles unter NDA ist und wir keine Informationen dazu erhalten konnten. Aus diesem Grund blieb unserem Redakteur auch der Zutritt zu einem Großteil des Studios verwehrt. Bei einem kleinen Rundgang im Untergeschoss gab es einen Einblick in die Chillout und Lunch-Break Bereiche von Spellbound. In dem Chillout Bereich gibt es die Möglichkeit seinen kreativen Idee freien Lauf zu lassen und wie könnte es anders sein, es gibt einen Gaming Bereich mit einer Xbox 360 und PS3. Des Weiteren gibt es einen Raucherbereich von dem erzählt wird, dass zu Zeiten von Arcania dort die Kampfanimationen erprobt wurden.
Der “Steam-Lord” hochauflösend
In einem Meeting Raum ebenfalls im Untergeschoss stellte Cay unserem Mann eine spielbare Version von Ravensdale vor. Das erste, was besonders ins Auge sticht, ist die Rüstung der aktuellen Spielfigur. Denn diese wirkt wie eine lebendige Maschine, die sich um den Charakter geschmiegt hat und aus allen möglichen Öffnungen Dampf ausstößt. Das Herz der Rüstung, ist eine Art Maschine auf dem Rücken, in dem rhythmisch Feuer pocht und der Rüstung somit noch mehr Eigenleben schenkt. Die große Liebe zum Detail erkennt man besonders, wenn man auf die dauernden Bewegungen der Figur achtet. Dort klappen mal kleine Düsen an den Füßen raus oder die Rüstung wird mal mit einer Kurble neu justiert. Ein einziger Knopfdruck genügt und der Helm der Rüstung klappt mechanisch auf, um das Gesicht des Helden frei zu geben.
Als die Waffe des Helden – die bis dahin nicht einmal auffiel – gezogen wird, kann eine weitere Detailverliebtheit im Augenschein genommen werden. Eine kleine Axt, die an der Seite des Helden baumelt klappt auseinander und formt sich zu einer großen 2-Händer Streitaxt. Ein weiterer Klick genügt, um die Waffe wieder zu schrumpfen und unauffällig an der Seite baumeln zu lassen. Allerdings kann der Held natürlich noch mehr. Er kann verschiedene Waffen und Gadgets benutzen. Z.B. wenn er seine Hand lässig nach vorne streckt, kann er eine Art Kraftfeld erzeugen. Es beginnen Kugeln an seinem Handgelenk sich zu drehen, bis sie einen beindruckenden, blau leuchtenden Ring bilden. Nachdem wir den Helden des Spiels ausgibig begutachtet haben, gingen wir dazu über uns die Landschaft genauer anzusehen, welche nicht weniger detailverliebt ist. Wir befinden uns in einer dreckigen Fantasystadt aus sehr dunklem Stein, die überall mit Steampowered Fantasy – Elementen ausgestattet ist. Vereinzelt ragen große Dampfkessel oder Kupferrohre aus den Gemäuern – ein kleines Highlight, das Schmunzeln einlädt war ein Kupferrohr, das aus dem Ast eines abgestorbenen Baumes ragte.
Bei einem Rundlauf durch die Stadt trifft man unter anderem auf einen gefährlich aussehenden Ork mit einer riesigen Maschine auf dem Rücken. Hierzu erklärte Cay, dass die übertriebene Proportionen beabsichtigt sind und als Stilmittel dienen – denn das fügt sich prima in die Welt der Steampowered Fantasy ein. Natürlich war dies nicht die einzige Begegnung mit einer Spielfigur. Eine zweite läuft dem Helden über den Weg, die wie eine riesige humane Maschine aussieht, welche einen großen Stierschädel als Lendenschutz trägt. Welche Rolle ein solches Monster später im Spiel haben könnte, habe ich leider noch nicht in Erfahrung bringen können, ungefährlich sieht dieses Biest aber schon mal nicht aus. Einen kleinen Exkurs in einen Dungeon unterhalb der Stadt gab es auch noch, wo wir dann auch wieder auf unsere menschliche Maschine treffen! Auch hier strotz die Welt nur so vor Details, wobei sich das Aussehen von der Stadt unterscheidet, was einen schönen Kontrast bildet. Die Unterwelt im Dungeon ist vor allem durch Mauern mit auffälligen und kunstvoll verschnörkelten Mustern gekennzeichnet, welche einen schönen Anblick bieten. Mit ein paar Sprüngen kann man weggebrochene Wege überbrücken um weiter zu kommen.
Der “Orc-Gunner” hochauflösend
Nach der Vorführung des Spiels selbst, gab es Gelegenheit darüber zu reden, was Ravensdale denn überhaupt für ein Spiel werden soll. Das Konzept für Ravensdale basiert auf einem 3rd Person Adventure /Action Spiel im einem Steam Powered Fantasy Universum jedoch konnten wir weitere Details darüber noch nicht in Erfahrung bringen, da noch nicht alles kommuniziert werden darf. Bis jetzt hören sich die Ideen für Ravensdale auf alle Fälle vielversprechend an und wir werden euch über den weiteren Verlauf des Projektes auf dem laufenden halten.










